Spaß am Lernen

Wie kann mein Kind eine Sprache am besten lernen?

08.09.2011

Was wäre in der heutigen Zeit, in der Länder und Kulturen enger zusammenwachsen und Menschen verschiedener Nationalitäten sich tagtäglich austauschen, für ein gemeinsames Miteinander wichtiger als Sprachen zu lernen?

Damit können Kinder gar nicht früh genug anfangen, denn je jünger sie sind, desto leichter fällt es ihnen. Daher wird in den meisten Grundschulen und auch in vielen Kindergärten bereits eine Fremdsprache angeboten.

Damit Ihr Kind sich auch zu Hause mit der englischen Sprache spielerisch vertraut machen kann, gibt es darüber hinaus viele Angebote für nachmittags, die einem modernen Sprachlernkonzept folgen. Bilderbücher, Audio-CDs, CD-ROMs, Spiele usw. machen Kinder auf spielerische Weise mit der englischen Sprache im Allgemeinen und mit wichtigen Vokabeln im Besonderen vertraut.

Zahlreiche spannende Geschichten, kniffelige Aufgaben, lustige Rätsel, Bastel- und Spielideen und unterhaltsame Songs. die alle keinen offensichtlichen Lerncharakter haben, machen Kindern Spaß.

Hierbei ist ganz wichtig, dass Sie, liebe Eltern, sich von Ihrem eigenen Einstieg ins Englischlernen lösen, der wahrscheinlich mit Englisch ab der 5. Klasse und dem direkten Einstieg mit Vokabelpauken und Grammatiklernen verbunden war. Der Start in die Fremdsprache erfolgt mittlerweile viel früher, jüngere Kinder lernen im ersten Schritt über die Ansprache mehrerer Sinne und hauptsächlich über wiederholtes Hören, keinesfalls jedoch über mechanisches Auswendiglernen und Abschreiben.

Seien Sie also nicht enttäuscht, wenn Ihr Kind, nachdem es 15 neue englische Wörter gehört hat, nicht 5 vollständige Sätze hervorbringt. So funktioniert frühes Sprachenlernen nicht. Kinder haben in diesem Alter eine sehr lange sogenannte „Latenzphase“. Das bedeutet, dass sie viel von dem verstehen, was sie hören, selbst aber nicht in der fremden Sprache sprechen. Sie kennen dieses Phänomen auch aus der Zeit, als Ihr Kind sprechen lernte: Es hat schon lange vor den ersten eigenen Sätzen verstanden, was Sie ihm sagten.

Didaktisch sorgsam aufbereitetes Material zwingt daher die Kinder nicht zum Pauken, sondern fördert genau das, was die Kinder schon leisten können und was ihnen auch Spaß bereitet! Im Vordergrund steht deshalb, dass sich Ihr Kind früh mit Englisch vertraut macht, sich der Fremdsprache öffnet und eine fröhliche Reise in eine „neue Welt“ unternimmt.

Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, um mit Ihrem Kind in diese Welt einzutreten und die eigene Begeisterung auf das Kind zu übertragen. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Bücher, die es mit Ihnen anschaut oder liest, und fragen Sie, was es auf den Bildern sieht. Wenn Ihr Kind Ihnen teils auf Deutsch, teils auf Englisch antwortet, ist das prima, dann empfindet es die englischen Wörter als etwas ganz Selbstverständliches. Und schließlich: Bei Liedern muss Ihr Kind nicht jedes einzelne Wort verstehen. Wichtig ist, dass es mitsummt oder mitsingt und Spaß dabei hat. Dann verknüpft es Sprachenlernen mit Spaß – und hat einen gelungenen Start für das Fremdsprachenlernen in der Schule.

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